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Pascale Gryson-Selmeci beschreibt ihre Wunderheilung in Medjugorje

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Pascale Gryson-Selmeci, Familienmutter aus der wallonisch-brabanten Provinz Belgiens - in der Nähe von Leuven - beschreibt ihre Wunderheilung, die während des Gottesdienstes in Medjugorje nach der Einnahme der Kommunion am 3. August 2012 stattfand.

Auch weitere Zeugen bestätigen, dass Pascale nach der Einnahme der Kommunion zunächst „nur“ eine Kraft spürte, daraufhin wieder frei sprechen konnte und dann endlich aus dem Rollstuhl komplett aufstand !

Patrick d'Ursel, einer der Organisatoren der Medjugorje Fahrt, an der sie teilnahm, war Zeuge und beschreibt die Heilung von Frau Gryson-Selmeci, die nach Zeugenaussagen seit mehr als 14 Jahren an Leukoencephalopathy, einer seltenen und medizinisch unheilbaren Krankheit ähnlich der Multiple Sklerose litt:

„...Um meine Heilung habe ich eine lange lange Zeit gebetet. Sie müssen wissen, dass ich seit über 14 Jahren krank war. Ich war stets ein gläubiger Mensch, tiefgläubig, eingebunden in die Kirche und mit Gott verbunden und als die ersten Anzeichen der Krankheit auftraten während der ersten Jahre, begann ich zu fragen, zu flehen. Meine Familie unterstützte und betete für mich und meine Anliegen und als die Antworten ausblieben – es gab allerdings andere Antworten auf meine Gebete – sagte ich mir, dass ohne Zweifel der Herr mich für etwas anderes vorbereitet. Die ersten Antworten auf meine Gebete waren Geschenke der Gnade, um meine Krankheit ertragen zu können – innere Stärke und große innere Freude. Nicht eine kontinuierliche Freude aber eine tiefe Seelenfreude, man kann durchaus sagen, der Punkt, an dem die Seele selbst während großer Kämpfe und Verlassenheit von Gottes Freude erfüllt ist.

Ich glaubte fest daran, dass Gott stets bei mir war und zweifelte niemals an seiner Liebe, trotz dieser Krankheit, die große Zweifel an Gottes barmherziger Liebe aufkommen lassen konnte.

Vor einigen Monaten verspürten mein Mann David und ich einen dringenden inneren, fast schon unwiderstehlichen Ruf, nach Medjugorje zu fahren, ohne zu wissen, zu was Maria uns vorbereiten würde. Dieser Ruf überraschte mich, ganz besonders die Tatsache, dass mein Mann und ich gleichzeitig diesen inneren Ruf mit offensichtlich gleicher Intensität verspürten. Unsere Kinder hingegen verblieben diesem Ruf gegenüber komplett gleichgültig und kämpften gegen Gott so wie gegen meine Krankheit. Sie fragten mich wieder und wieder warum Gott einigen Menschen eine Heilung gewährte und anderen offensichtlich nicht. Meine Tochter fragte mich: „Warum betest Du nicht für Deine eigene Heilung ?“ Ich hingegen hatte bereits meine eigene Krankheit als ein Geschenk Gottes angenommen, nach Jahren der geistigen Pilgerschaft.

Ich möchte Ihnen sagen, was diese Krankheit mir alles gebracht hat. Ich denke nicht, dass ich die Person wäre, die ich heute bin, ohne die Krankheit. Ich war jemand, der sich sehr sicher über sich selbst war – der Herr hat mir Geschenke mitgegeben. Ich meinte, eine brilliante Künstlerin gewesen zu sein, sehr stolz. Ich hatte Sprachen studiert und Pädagogik und meine Studien fielen mir leicht und meine Abschlüsse waren ausgezeichnet. Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese Krankheit alles beeinflusst hat, was ich war und bin. Ich hatte wirklich alles verloren. Ich wurde körperlich und geistig tief nach unten gezogen. Psychologisch gesehen konnte ich in meinem Herzen hingegen all das ausprobieren und verstehen, was andere lebten. Die Krankheit öffnete mein Herz und meine Augen. Ich denke, ich war blind und erst jetzt kann ich sehen, mit was andere Menschen Leben können; ich liebe sie; ich möchte ihnen helfen; ich möchte an ihrer Seite sein. Ich konnte den Reichtum und die Schönheit der Beziehungen untereinander entdecken. Und auch unsere Beziehung wurde tiefer als wir uns jemals erhofft hatten.

Kurz vor der Abreise unserer Pilgerfahrt luden wir unsere Kinder zu uns ein. Ich sagte meiner Tochter, dass sie für meine Heilung beten möge, nicht weil ich, sondern weil sie es so wollte. Ich ermutigte sie, zusammen mit meinem Sohn, sich selbst barmherzig gegenüber zu sein für ihre 'Mom' und so konnten sie ihre Hindernisse im Glauben und ihren inneren Widerstand aus dem Weg räumen. Für meinen Mann und mich hingegen wurde die Reise zu einer unvorstellbaren Herausforderung. Wir reisten ab mit zwei Rollstühlen, ein Dritter musste angemietet werden, den man besser zurücklehnen konnte. Wir hatten ein eher schlechtes Auto, etliche Arme von Menschen halfen mir einzusteigen, auszusteigen, mich zu tragen.

Ich werde niemals diese Solidarität vergessen, die für mich eines der größten Zeichen der Existenz Gottes ist. All denen, die mir in meiner Sprachbehinderung geholfen haben, für die Freundlichkeit der Organisatoren, für jede einzelne freundliche Geste in meine Richtung, flehe ich unsere Liebe Frau an, das hundertfache an Gutem weiterzugeben, was ich von ihnen erhalten habe.

Mein größter Wunsch war es, einer Erscheinung der Seherin Mirjana beizuwohnen. Unser Reisebegleiter stimmte dem zu und führte uns dorthin. Ich erlebte eine Gnade, wie ich sie niemals in meinem Leben vergessen werde: mehrere Menschen trugen mich in meinem Krankenstuhl durch eine dichte Gruppe von Menschen, um mich, alle möglichen soziale Regeln verletzend, neben den kleinen Altar abzusetzen, wo die Erscheinung stattfand (...) Ein Missionar sprach mit meinem Mann und mir und wiederholte die Meldung, die Maria speziell für die Kranken aussprach (...)

Am nächsten Tag, Freitag den 3. August, ging mein Mann Morgens in der Frühe zum Kreuzweg. Es war sehr heiss und ich wollte ihn sehr gerne begleiten. Aber leider stand uns kein Träger zur Verfügung und mein Zustand ließ es einfach nicht zu, mitzugehen. Es war besser für mich, im Bett zu bleiben...ich werde diesen Tag als den Tag in Erinnerung halten, an dem meine Schmerzen mit am größten waren während der gesamten Krankheit. Ich benötigte Luftzufuhr bei jedem Atemzug. Da mein Mann mit meiner Zustimmung sich auf den Weg gemacht hatte, wollte ich ihn auf keinen Fall zurückholen oder unterbrechen. Ich hatte nichts gegessen oder getrunken und auch noch nicht meine Medikamente eingenommen. Ich war ans Bett gefesselt und hatte noch nicht einmal die Kraft, zu beten und dem Herr ins Angesicht zu schauen.

Mein Mann kam zurück und war sehr glücklich und zutiefst bewegt von der Lebendigkeit der Kreuzwegstationen. Voller Mitleid mit mir sah er mich an und ohne dass ich irgendetwas erklären musste verstand er, dass mein Kreuzweg hier in meinem Bett stattgefunden hatte."

Am Ende des Tages, trotz großer Müdigkeit und all der Anstrengungen des Tages, gingen Pascale und ihr Mann zur Feier der Eucharistie. Sie erzählt weiter:

"Ich ging ohne Atemgerät, weil sonst das Gewicht des mehrere Kilogramm schweren Gerätes meinen Knien viel zu sehr geschadet hätte. Wir kamen etwas verspätet an....ich würde sagen gerade zu den Erläuterungen des Evangeliums. (...) Als wir ankamen, entfachte der Heilige Geist eine Freude in mir, die ich nicht mit Worten ausdrücken kann. Ich sagte IHM, dass er voll und ganz von mir Besitz ergreifen kann. Ich drückte mein erneutes Verlangen aus, IHM zu gehören, mein Körper, meine Seele, mein Geist. Der Gottesdienst ging weiter und erreichte den Moment der Kommunionausteilung, welche ich sehnlichst erwartete. Mein Mann führte mich in die Reihe der wartenden Menschen in den hinteren Teil der Kirche. Einer der Priester kreuzte durch den Gang mit dem lebendigen Jesus. Er ging dabei direkt auf mich und meinen Mann zu, wobei er an den anderen Wartenden einfach vorbeilief. Wir nahmen die Kommunion ein, wobei wir beide ganz alleine waren. Wir zogen uns etwas zurück, um Platz zu machen für andere Kommunionempfänger und begannen unser Danksagungsgebet. Ich roch ein starkes und sehr süsses Parfüm. Dann fühlte ich eine starke Kraft, die durch mich hindurchging, von Kopf bis Fuss, nicht eine Hitze sondern eine Kraft oder Stärke. Die unbenutzten Muskeln in meinen Beinen waren ein Wärmeübertrager des Lebens. Ich sagte dann zu Gott: "Vater, Sohn, Heiliger Geist, falls Du dass tust was ich denke dass Du tust, nämlich dieses undenkbare Wunder Wirklichkeit werden zu lassen, dann bitte ich Dich um ein Zeichen und eine Gnade: Mache, dass ich mit meinem Ehemann sprechen kann." Ich drehte mich um zu meinem Ehemann und versuchte ihm zu sagen: "Riechst Du dieses Parfüm ?" Er antwortete mir, als wäre es dass Natürlichste auf der Welt: "Nein, meine Nase ist ein wenig verstopft !" Ich sage 'das Natürlichste', weil er meine Stimme seit mehr als einem Jahr nicht gehört hatte ! Um ihn aufzurütteln, sagte ich zu ihm "EH ! Ich spreche ! Kannst Du mich hören ?" Erst jetzt wusste ich, dass Gott seine Arbeit in einen Akt des Glaubens gelegt hatte, ich nahm meine Füsse von meinen Rollstuhl und stand auf. Alle Leute um uns herum sahen mit an, was in diesem Moment passierte. In den folgenden Tagen verbesserte sich mein Zustand von Stunde zu Stunde. Ich habe keinen Drang zu pausieren und zu schlafen und die Schmerzen meiner Krankheit wandelten sich zu Muskelkater nachdem ich diese 7 Jahre lang nicht genutzt hatte...."

"Wie haben Deine Kinder die Neuigkeiten aufgenommen ?" fragt Patrick d'Ursel weiter. Pascale antwortet:

"Ich denke, meine Kinder sind sehr glücklich aber man muss daran denken, dass sie mich praktisch nur krank kennen, und dieser Wandel wird sicher etwas Zeit benötigen."

"Was magst Du gegenwärtig in Deinem Leben machen ?"

Das ist eine sehr schwierige Frage, denn wenn Gott seine Gnade ausschüttet, ist es wahrhaftig eine enorme Gnade. Mein größter Wunsch, ebenso wie der meines Ehemannes, ist es, an den Herrn in treue zu Glauben, an seine Gnade, und so wie es uns möglich ist, ihn nicht zu hintergehen. Um also konkret zu sein, was klar für mich ist, dass ich endlich dazu fähig sein werde, Verantwortung zu übernehmen als Mutter und Ehefrau. Das ist Priorität. Mein tiefster Wunsch ist es ebenso, ein Leben des Gebetes zu Leben, parallel zu diesem endlichen, geerdeten Leben; ein Leben in Kontemplation. Ich möchte ebenso allen denen antworten können, die mich um Hilfe fragen, was auch immer es sein möge. Und ebenso möchte ich die Liebe Gottes in unserem Leben bezeugen. Kann sein, dass noch weitere Dinge anstehen werden, aber ich möchte zunächst keine Entscheidungen fällen ohne Seelenführer und im Angesicht Gottes.

Patrick d'Ursel bedankt sich bei Pascale Gryson für ihr Zeugnis, teilt aber gleichzeitig mit, dass die Fotos von der Pilgerreise vom Internet genommen wurden, um die Privatsphäre der Mutter zu schützen. Und er fügt hinzu. "Pascale kann wieder in die Krankheit zurückfallen und dies ist bereits in anderen Fällen geschehen. Es ist ebenso wichtig, achtsam mit diesem Vorfall umzugehen, in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche."

 

 

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